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Grüne gegen Antisemitismus

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat keine Vorbehalte gegen Grüne. Im Gegenteil, die Grünen werden als politische Kraft gesehen, die konsequent gegen Rassismus und Antisemitismus eintritt. „Wir haben keine Probleme miteinander“, war der wichtigste Satz, den Ignaz Bubis im Gespräch mit Christine Weiske und Ludger Volmer äußerte. Der Zentralrat der Juden in Deutschland sieht uns als wichtigen Bündnispartner im Kampf gegen den Rechtsextremismus.

Offene Grenzen oder Migrationspolitik? – Thesen zur Weiterentwicklung der grünen Diskussion zu Asyl und Einwanderung

Grüne und Bündnis 90 sind in der Diskussion über Asyl und Einwanderung öffentlich wahrnehmbar zum politischen Gegenpol von Ausländerfeindlichkeit und Rassismus geworden. Und wir haben deutlich gemacht, dass wir keinen Abstrich am Asylrecht zulassen wollen. Unsere Argumentation weist aber einen gravierenden Mangel auf: In der Öffentlichkeit wird uns das Konzept „offene Grenzen“ zugeschrieben.

Sie war grenzenlos – Gedenken an Petra Kelly

Petra Kelly war die wohl wichtigste Persönlichkeit im Gründungsprozess der Grünen, vielleicht sogar in der gesamten Parteigeschichte. In der Friedensbewegung freundete sie sich mit Gert Bastian, einem Panzergeneral, an, der ebenso wie sie eine Symbolfigur des Kampfes gegen die atomare Rüstung war. Am 19. Oktober 1992 wurden Petra Kelly und Gert Bastian in ihrer gemeinsamen Bonner Wohnung tot aufgefunden.

Das erste Mal: SPD-Chef bei den Grünen

(interne Notiz zum ersten offiziellen Besuch eines SPD-Vorsitzenden bei den Grünen. Teilnehmer für die SPD: Björn Engholm, Malte Ristau; für die Grünen: Christine Weiske, Ludger Volmer, Heide Rühle, Bonn 28. September 1991. Bisher unveröffentlicht, hier leicht redigiert) „Baracke“ trifft „Colmantstraße“ Am 10. September 1991 setzte zum ersten Male in der…

Bewerbung für den Parteivorsitz 1991 und 1993

Deshalb nur einige Schlag­worte zur Skizzierung des Politik­typs, für den ich stehen will: Schutt wegräumen und von links her integrieren; radikale Lösungsmodelle mit pragmatischen Umset­zungsformen verbinden; durch Kon­zepte mittlerer Reichweite die Lücke zwi­schen Utopie und Tagespolitik schließen; politische Ökologie als Gesell­schaftspolitik über technischen Umwelt­schutz stel­len; politische und persönliche Eman­zipation verbinden; soziale und ökologische Fragen in einem ökologischen Umverteilungs­projekt…

In der Mitte die Dritte? – Die Grünen vor der Entscheidung

Nahezu Konsens für eine Strukturreform. Sehr unterschiedliche Ideen zur politischen Ortsbestimmung der Grünen. Das ist die Lage vor dem Parteitag. Die Konzepte einer „ökologischen Bürger¬rechtspartei“ (vertreten durch die Parteiströmungen Aufbruch, Ökolibertäre, Realos) und einer „linksökologisch-emanzipatorischen Partei“ (Linkes Forum, kritische Realos, Unabhängige) stehen in Konkurrenz. Die überholten Ideen einer reinen „Bewegungs- und Protestpartei“ spielen nur noch als franselig wehendes Fähnchen eine Rolle, …

Auf dem Weg zu einer ökologisch-solidarischen Weltwirtschaft

Nach der 1988 in West-Berlin kulminierenden Kampagne gegen IWF und Weltbank wegen der Schuldenkrise der Dritten Welt bildete sich in der grünen Bundestagsfraktion die Arbeitsgruppe Weltwirtschaft und Entwicklung. Nach zweijähriger Arbeit legte sie ihre Arbeitsergebnisse vor. Diese sind im August 1990 als Broschüre, herausgegeben von der Fraktion „Die Grünen im Bundestag“, erschienen, gingen aber in den Wirren der deutschen Einheit unter, obwohl sie auch die Perspektiven eines neuen Gesamteuropas umrissen.