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Wege aus der Krise – Re-Regulierung für eine solidarische Gesellschaft

Die Landtagswahlen im Frühjahr 1996 haben gezeigt, dass es aus grüner Sicht sinnlos ist, von der FDP mehr erben zu wollen, als bereits geschehen, nämlich den linken Bürgerrechtsliberalismus….Eine Konkurrenz zu den Liberalen und das Einbrechen in Teile des konservativen Wählerspektrums können nicht organisiert werden über eine Anpassung an den wirtschaftsliberalen Diskurs mit den Kernelementen der Standortsicherung, Deregulierung und Weltmarktanpassung. Grünes Ziel muss es bleiben, auch in Zeiten der Krise die solidarische Gesellschaft anzustreben und gegen das Konzept der Ellenbogengesellschaft zu verteidigen.

Friedenspolitik – Interessen, Strategien, Institutionen

Wer sich in der heutigen Zeit daranmacht, eine umfassende sicher­heitspolitische Konzeption zu entwickeln wie das der Europäischen Sicherheitsgemeinschaft (ESG), erwirbt sich Verdienste, auch wenn vieles zum Widerspruch reizt. So fragt mancher grundsätzlich, ob es denn überhaupt legitim sei, Modelle zu entwickeln, während sich Außenpolitik doch hauptsächlich real entlang der tagespolitischen Interessenkonstellationen entwickle. Dieser Kritik liegt ein fal­scher Begriff von Pragmatismus zugrunde.

Warum ich Politik mache… – Ein „Brief aus Bonn“ für das Magazin „Berge“

Wahlkampfjahr. Streß, Hektik und Streit. Dicke Luft und enge Räume, Zugabteile, Bahnhofskneipen, Hinterzimmer. Nur noch unterwegs. Die Nerven zum Zerreißen gespannt. Der politische Funktionär als reduzierte Persönlichkeit. Warum macht man das eigentlich alles? Wo bleibt das Leben, die Freiheit, atmen zu können, der weite Blick, die Melodie der Stille? Nur raus aus der Maschinerie, wenigstens vierzehn Tage. Sich und die Welt anders erleben.