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Bewerbung für den Parteivorsitz 1991 und 1993

Deshalb nur einige Schlag­worte zur Skizzierung des Politik­typs, für den ich stehen will: Schutt wegräumen und von links her integrieren; radikale Lösungsmodelle mit pragmatischen Umset­zungsformen verbinden; durch Kon­zepte mittlerer Reichweite die Lücke zwi­schen Utopie und Tagespolitik schließen; politische Ökologie als Gesell­schaftspolitik über technischen Umwelt­schutz stel­len; politische und persönliche Eman­zipation verbinden; soziale und ökologische Fragen in einem ökologischen Umverteilungs­projekt…

In der Mitte die Dritte? – Die Grünen vor der Entscheidung

Nahezu Konsens für eine Strukturreform. Sehr unterschiedliche Ideen zur politischen Ortsbestimmung der Grünen. Das ist die Lage vor dem Parteitag. Die Konzepte einer „ökologischen Bürger¬rechtspartei“ (vertreten durch die Parteiströmungen Aufbruch, Ökolibertäre, Realos) und einer „linksökologisch-emanzipatorischen Partei“ (Linkes Forum, kritische Realos, Unabhängige) stehen in Konkurrenz. Die überholten Ideen einer reinen „Bewegungs- und Protestpartei“ spielen nur noch als franselig wehendes Fähnchen eine Rolle, …

Den Konsens wagen – Ideen zum Neuanfang der GRÜNEN

Eine Entscheidungsschlacht, die von Sensationsgierigen herbeige­schrieben wird, kann nur Pyrrhussiege bringen. Es wäre eine schlechte Farce, die Partei, für die es null komma null Alternativen gibt, aufzugeben, nur weil niemand eine festgefahrene innere Streitmechanik durchbrechen kann.  Das Wahldebakel bietet dafür die Chance, die letzte. Wenn jenseits von Schuldzuweisungen auf den veränderten gesellschafts- und geopoliti­schen Hintergrund der Niederlage und auf die realen Bedingungen zukünftiger sozialökologischer Politik reflektiert wird, dürften die Auffassungen bei 80% der GRÜNEN sich wohl durch bestimmte Akzentsetzungen, nicht aber im Grundsatz unterscheiden.