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„Unsymp der Woche“

Am Anfang waren Ludger und Karl. Ludger hieß Volmer mit Nachnamen und wurde nach einem Wahlsieg der Basislisten (später: Buntspecht) 1979 zum BSZ-Redakteur. Karl war etwas älter als Ludger – kein Wunder, war Karl Schwind doch Justizminister des Landes Niedersachsen und Jura-Professor in Bochum. Heute sind wir Karl und Ludger dankbar, denn ihnen ist die Entstehung des „Unsymps der Woche“ vor 20 Jahren geschuldet.

Konventionelle Streitkräfte in Europa – vertraglich begrenzen!

Nachdem der erste KSE-Vertrag noch von zwei sich gegenüberstehenden Militärblöcken ausging, hat die Neufassung das gesamte Vertragsgebiet in einzelne Regionen zerlegt. Damit wird sie dem Ende der Blocklogik ebenso gerecht wie der der Tatsache, dass einige Mittelosteuropäische Staaten – gemessen an den alten Kategorien – die Seite gewechselt haben. Insbesondere den russischen Bedenken angesichts des NATO-Beitritts von Polen, Tschechien und Ungarn wird dadurch Rechnung getragen.

Internationale Solidarität und Eigeninteresse – Deutsche VN-Politik

Unter der deutschen Präsidentschaft hat sich die Europäische Union bereits aktiv an der thematischen Ausrichtung dieser Millennium-Versammlung beteiligt. Dies bietet Gelegenheit, auch unsere nationale Politik in den Vereinten Nationen Revue passieren zu lassen, Erreichtes zu bewerten und Prioritäten für unsere künftige Politik festzulegen. In ihrer Koalitionsvereinbarung hat es die neue Bundesregierung klar gesagt: Die Vereinten Nationen sind die wichtigste Ebene zur Lösung globaler Probleme.