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Wie das Bündnis 90 zu den Grünen kam

In ihrem Aufsatz über die Geschichte der Parteivorsitzenden der Grünen charakterisierte Saskia Richter die Bundessprecher*innen der Partei in dieser Phase als pragmatisch und an der Professionalisierung der Partei interessiert. Wobei Richter den Hauptverdienst für die erfolgreiche Neuaufstellung nach Neumünster und das Zusammengehen mit dem Bündnis 90 bei Ludger Volmer und der Politischen Geschäftsführerin Heide Rühle verortete.

Resistance to Neoliberalism

At the initiative of Ludger Volmer, one of the key people involved in Third World solidarity work within the parliamentary group, they sought to make global justice a political issue. Just as U.S. environmental groups were pushing for Congressional oversight hearings regarding the MDBs, the German Greens managed to make IMF and World Bank policies the subject of a parliamentary debate in the German Bundestag. 

„Unsymp der Woche“

Am Anfang waren Ludger und Karl. Ludger hieß Volmer mit Nachnamen und wurde nach einem Wahlsieg der Basislisten (später: Buntspecht) 1979 zum BSZ-Redakteur. Karl war etwas älter als Ludger – kein Wunder, war Karl Schwind doch Justizminister des Landes Niedersachsen und Jura-Professor in Bochum. Heute sind wir Karl und Ludger dankbar, denn ihnen ist die Entstehung des „Unsymps der Woche“ vor 20 Jahren geschuldet.

Promotion an der Ruhr-Uni Bochum

Mit dieser Promotion hat Ludger Volmer unter Beweis gestellt, dass der Balanceakt zwischen politischer Praxis und Politikwissenschaft möglich ist. Als Berufspolitiker profitiert er von seinen analytischen Einsichten in die Politik, als Politikwissenschaftler ist ihm der leichte Zugang zu den Quellen und den politischen Hintergründen für seine als sehr gut bewertete Doktorarbeit von Vorteil gewesen.